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Schnarchen

Ursachen

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Ursache des Schnarchens ist eine Erschlaffung der oberen Luftwege in Höhe des Rachens. In diesem Bereich werden die Luftwege durch Muskulatur offen gehalten. Im Schlaf erschlaffen die Muskelzüge. Bei Schnarchern kommt es schließlich zu einem Hin- und Herflattern der Wände der Luftwege (Zungengrund und weicher Gaumen, selten Kehldeckel).

Eine zunehmende Erschlaffung der Atemwege führt schließlich zu einer kompletten oder inkompletten Verlegung mit Minderung der Luftströmung beim Einatmen. Dieser Zustand wird als Apnoe (griechisch "Windstille") bezeichnet. In dieser Situation können bei dem Schlafenden Atempausen beobachtet werden. Die Atempause wird im Gehirn des Schlafenden registriert und durch eine Weckreaktion (Arousal) überwunden. Die Arousalreaktion ist lebenswichtig und bewahrt vor dem Ersticken. Durch diese Reaktion wird aber der Schlaf selbst gestört, da ein Übergang von einem tiefen Schlafstadium in einen nur oberflächlichen Schlaf stattfindet.

 

Auswirkungen des Schnarchens

   

Schnarchen ohne Atemstörung kann durch das Schnarchgeräusch Schlafstörungen oder Beziehungsstörungen von Partnern verursachen.

Schnarchen mit Atemstörung (obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom) kann durch die Störung des normalen Schlafes und durch Sauerstoffmangel ernstzunehmende Gesundheitsstörungen wie ausgeprägte Tagesmüdigkeit, morgendliche Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Herz-Lungen-Erkrankungen und sexuelle Funktionsstörungen verursachen, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall kann sich erhöhen!

Weitere Informationen zum Thema: Einleitung, Diagnostik, Behandlungen

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Letzte Aktualisierung: 2007-08-30 13:14:47