Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Studien

BEMED Studie: Therapie des Morbus Menière mit Betahistin: Placebo-kontrollierte Dosisfindungsstudie

Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Multicenter-Studie.

Studienleitung
Prof. Strupp, Neurologische Klinik, Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum Großhadern

Inhalt
Der Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohres die durch anfallsweisen Drehschwindel, Hörminderung und Tinnitus auf dem betroffenen Ohr charakterisiert ist. Durch die wiederkehrenden unerwartet auftretenden Schwindelattacken sind die betroffenen Patienten in ihrer Lebensqualität relevant eingeschränkt. Betahistin ist ein zur Behandlung von vestibulären Störungen zugelassenes, im allgemeinen gut verträgliches Medikament und wurde weltweit bei mehr als 100 Millionen Patienten angewandt. Zur Therapie des Morbus Menière werden bisher niedrige bis mittlere Dosisbereiche empfohlen. Als Einzelfallentscheidung von Ärzten werden schon heute höhere Dosierungen rezeptiert und Therapieerfolge berichtet.

Ziel der Studie ist es, wissenschaftlich fundiert zu prüfen, dass Betahistin ein effizientes und verträgliches Therapeutikum bei Morbus Menière ist und ob eine höhere Dosierung als die bisherige Standard-Dosis die Häufigkeit der Menière-Attacken zusätzlich relevant senkt.

Zielparameter sind: Anzahl, Dauer und Schwere der Schwindelattacken; Beurteilung der Gleichgewichtsfunktion; Veränderungen von Hörverlust und Tinnitusintensität; Auftretenshäufigkeit von unerwünschten Arzneimittelwirkungen; Beurteilung der Einschränkungen im täglichen Leben und der Lebensqualität.

Gesuchter Patientenkreis
Patienten im Alter zwischen 18 und 80 Jahren mit einem Morbus Menière mit mindestens 2 Schwindelattacken pro Monat von mindestens 20 Minuten Dauer in mindestens 3 aufeinander folgenden Monaten in Assoziation mit Hörverlust, Tinnitus oder Druckgefühl im betroffenen Ohr. Die Dauer der Teilnahme an der Studie beträgt 1 Jahr.

Wenn Sie sich für eine Studienteilnahme interessieren, kontaktieren Sie bitte die unten aufgeführten Ärzte, dies impliziert keine Verpflichtung zur Teilnahme.


Ansprechpartner

Dr. med. S. Bohne
eMail:

Dr. med. G. F. Volk
eMail:






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